Gintama-Regisseur äußert sich zu den Problemen der Anime-Industrie!

Wir berichteten letzte Woche über finanzielle Probleme in der Anime Industrie (Hier nachlesen: „So wie es momentan ist, hat Anime keine Zukunft.“). Wer sich den Artikel durchgelesen hat, wird wissen, wie schwer es Animatoren und Zeichner in der Anime-Industrie in Japan haben.

Jetzt äußert sich Anime Regisseur Shinji Takamatsu (Mobile Suit Gundam Wing, Gintama, School Rumble, Kochikame) zu der von der NHK ausgestrahlten Episode, die scharfe Kritik bezüglich der Anime-Industrie äußerte. Obwohl Takamatsu vielen Vorwürfen zustimmte, gab es einige Äußerungen, die er so nicht hinnehmen wollte.

Zunächst erstmal wurde in der Close-Up Gendai+ Episode behauptet, dass AI und CGI eine Hilfe für diese Situation sei. Dem widerspricht er ganz klar. Takamatsu sagte, dass Technologien wie AI und CGI der Anime-Industrie nicht helfen werde, sondern den Animatoren und Zeichnern, die eh schon wenig verdienen, ihren Arbeitsplatz wegnehmen würden.

Er merkte an, dass Anime generell einen höheren Kostenfaktor besitze, als andere TV-Shows. Aber weil die Kosten „zusammengepeitscht“ werden, ist die Bezahlung, die die Einzelpersonen erhalten, sehr klein. An einer Anime-Episode arbeiten Hunderten von Menschen. Als Beispiel sagte Takamatsu, dass, wenn 10 Millionen Yen (ca. US $ 90.000) auf 200 Personen aufgeteilt werden, jede Person nur 50.000 Yen (US $ 455) erhalten würde.

Außerdem sagte er, dass viele Menschen vorschlagen würden, weniger Animes zu produzieren und die Produktionskosten zu erhöhen, also die Löhne. Allerdings meint Takamatsu, dass das Schwachsinn sei. Er sagte, dass wenn ein Studio einen One-Season Anime für 100 oder 200 Millionen Yen (910.000 US$ oder 1.820.000 US$) produzieren würde, das Studio sich trotzdem nicht sicher sein kann, ob sich der Anime verkaufen wird. Er fügte noch hinzu, dass er nicht glaubt, dass jemand so eine riskante Sache machen würde.

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