Die besten Möglichkeiten Pokémon Karten zu verkaufen

Das Pokémon Kartenspiel erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit unter Spielern und Sammlern. Tatsächlich wurden besonders seltene Karten schon für mehrere hunderttausend Euro verkauft, aber auch weniger seltene Karten können immer noch für mehrere tausend Euro veräußert werden. Deutlich größer ist das Preissegment zwischen 10 und 100 Euro. Hier ist es nicht unwahrscheinlich, dass passionierte Spieler oder Sammler einige Karten in diesem Preisbereich besitzen und relativ leicht zu Geld machen könnten.

Gerade für ehemalige Spieler*innen, die ihre alten Karten gut aufbewahrt haben, aber mittlerweile nicht mehr spielen und keine eigene Sammlung aufbauen wollen, bietet sich ein Verkauf an. Dieser Artikel klärt über die Möglichkeiten des Verkaufs auf und gibt Tipps, wie sich die Preise optimieren lassen.

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Wie kann man Pokémon Karten am besten verkaufen?

Pokémon Karten verkaufen ist nicht schwer. Man kann Verkaufsportale wie Ebay oder Kleinanzeigen verwenden oder sich an spezialisierte Händler im Internet oder in der real world wenden. Besonders wertvolle Karten können außerdem über Auktionshäuser verkauft werden. Wer es klassischer mag oder mal wieder in die Community eintauchen möchte, kann zudem nach entsprechenden Events mit angeschlossenem Flohmarkt suchen oder versuchen, die Karten auf einem normalen Flohmarkt in der Nähe zu verkaufen.

Alle diese Möglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile. So bieten Flohmärkte eine einfache Form des Verkaufs, dafür wird es hier schwierig einzelne Karten für mehr als zehn Euro zu verkaufen, da die potenziellen Käufer oft nicht so viel Geld ausgeben wollen. Anders sieht dies bei spezialisierten Flohmärkten mit entsprechendem Publikum aus. Diese finden allerdings nur unregelmäßig statt und erfordern eventuell eine lange Anreise oder sogar Übernachtungen.

Spezialisierte Händler wiederum sind sehr komfortabel und bringen ihre eigene Expertise mit ein, sodass man ihnen beispielsweise auch die Durchsicht großer Sammlungen überlassen kann. Dafür zahlen sie aber auch keine Höchstpreise, da sie eigene Kosten zu decken haben und die Karten mit Gewinn weiterverkaufen wollen.

Die besten Preise erzielen Sammler beim eigenständigen Verkauf an ein Fachpublikum, entweder über die entsprechenden Events oder indem man die Karten auf einer (spezialisierten) Verkaufsplattform anbietet. Hier ist der Aufwand jedoch auch am größten, denn die Sammler müssen ihre Karten und Sets selbst zusammenstellen, präsentieren und mit realistischen Startpreisen versehen. Eine umfassende Recherche und etwas Mühe bei der Präsentation sind hier unumgänglich.

Welche Karten bringen besonders viel?

Neuheiten wie die jetzt wieder zugelassene Kadabra-Karte eignen sich eher weniger für den Verkauf. Dafür können Sammler sie im Neuzustand relativ günstig erwerben und eventuell in einigen Jahren mit Gewinn verkaufen. Der alles entscheidende Preisfaktor ist und bleibt die Seltenheit einer Karte. Der Zustand, die bereitgestellten Informationen sowie die ansprechende Präsentation der Karten sind nachgelagerte Faktoren. Die Seltenheit bestimmt die Preisspanne, die nachgelagerten Faktoren bestimmen, ob man sich Hoffnung machen darf, die Karten am oberen Rand der Preisspanne zu verkaufen oder ob man sich lieber am unteren Rand orientiert.

Wie selten eine Karte ist, beziehungsweise welchen Preis man in etwa für sie bekommen kann, erfährt man, indem man die entsprechende Karte bei spezialisierten Händlern oder Portalen sucht und sich ansieht, welche Preise dort erzielt werden. Da der Sammlermarkt für Pokémon Karten relativ groß und seit längerer Zeit etabliert ist, sollte man sich weder die Hoffnung machen eine Karte deutlich über Wert zu verkaufen, noch ein besonders günstiges Schnäppchen zu erwischen, denn die realistischen Preise sind bekannt und relativ stabil.

Eine Möglichkeit, auch Karten mit einem Wert von wenigen Euro oder sogar unter einem Euro zu verkaufen, kann darin bestehen, sie zu Sets zusammenzustellen. Besonders wertvolle Karten sollten allerdings besser alleine verkauft werden. Ein ansonsten relativ unattraktives Set kann aber aufgewertet werden, indem man eine oder zwei wertvollere Karten beimischt, wie es auch der Hersteller selbst praktiziert. Sets verkauft man am besten auf Flohmärkten über Kleinanzeigen oder auf Ebay und ähnlichen Seiten. Je spezialisierter die potenziellen Käufer sind, desto geringer ist in der Regel ihr Interesse an Sets mit lauter Karten, die keinen Wert haben, oder die sie ohnehin schon besitzen.