Mehr als 13 Stunden pro Tag arbeiten – Toei verspricht Änderungen der Arbeitspraktiken

Toei Animation

Das Rechtsportal Bengo4.com berichtete letzte Woche, dass das Büro für die Inspektion von Arbeitsnormen des Zentralen Ausschusses für Arbeitsbeziehungen dem japanischen Medienunternehmen Toei Korrekturmaßnahmen empfohlen hat.

Grund dafür soll offenbar sein, dass das Unternehmen angeblich Arbeitnehmer über die gesetzlichen Grenzen hinaus beschäftigt und Überstunden nicht ordnungsgemäß vergütet hat. Toei erklärte in seiner Antwort, dass es bereits beschlossen habe, auf der Grundlage der Empfehlung Schritte zur Verbesserung seiner Arbeitspraktiken zu unternehmen, und bezeichnete sie als „fair“.

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Feste Überstunden – 13 Stunden pro Tag

Eine weibliche Toei-Produktionsassistentin und die Gewerkschaft Sogo Support Union gaben die Empfehlung des Ausschusses am vergangenen Donnerstag auf einer Pressekonferenz bekannt. Die Frau bat die Sogo Support Union um Unterstützung bei der Anzeige und Einreichung einer Klage gegen Toei wegen der Arbeitspraktiken des Unternehmens im vergangenen November.

Sie schrieb eine Anzeige, in der sie konkrete Beispiele für die Praktiken von Toei anführte, darunter das System der „festen Überstunden“, bei dem festgelegt wurde, dass sie unabhängig von der Anzahl der geleisteten Überstunden das gleiche Gehalt erhielt, ohne dass es einen anderen Ausgleich gab.

Se*uelle Belästigung

Die Produktionsassistentin behauptete auch, dass die Arbeitszeiten im Unternehmen regelmäßig 13 Stunden pro Tag übersteigen würden. Die Produktionsassistentin behauptete in dieser Ankündigung auch, dass sie s*xuell belästigt wurde und dass ein freier Mitarbeiter sie unangemessen berührt habe.

In einem anderen Fall soll ein freiberuflicher Regieassistent ihr unangemessene Befehle erteilt haben, wie z. B. sie anzustarren, während sie bei einem „Kameratest“ allein waren, und ihr zu befehlen, sich zu ihm zu setzen. Als sie das Verhalten in beiden Fällen meldete, behauptete sie, dass sie keine Unterstützung von Toei-Mitarbeitern erhalten habe.

Quelle: Bengo4.com