Bald verboten? TikTok als „nationales Sicherheitsrisiko“ eingestuft

Hammermeldung aus den USA! TikTok soll einer aktuellen Erklärung zufolge ein Risiko für die nationale Sicherheit sein. Demnach würde es Daten sammeln, auf die die chinesische Regierung zugreifen könne. Die FCC will deshalb, dass Apple und Google TikTok aus ihren Stores entfernen. Die Federal Communications Commission hat kein direktes europäisches Gegenstück. Sie kümmert sich als Behörde im allgemeinen um die Kommunikationswege der USA.

Donald Trump

Schon während der letzten Regierung versuchte ein von Donald Trump eingesetzter FCC-Kommissar dafür zu sorgen, dass TikTok verschwindet. Er drängte darauf, TikTok aus Datenschutzgründen zu verbieten. Daraufhin reichte TikTok Klage gegen die Trump-Regierung ein und behauptete, das geplante Verbot sei Teil von Trumps Wiederwahlkampagne und ziele speziell auf China ab.

Der FCC-Kommissar Carr ist der Ansicht, dass „die extreme Linke daran gearbeitet hat, die sozialen Medien zu einer Waffe zu machen.“ Sie würde Konservative zensieren, was Elon Musk kürzlich wiederholte, als er anbot, Twitter für 43 Milliarden Dollar zu kaufen. Carr tritt häufig bei Fox News auf, wo er rechtsgerichtete Rhetorik verbreitet. Unter seiner Führung hat die FCC darauf gedrängt, die sozialen Medien zu regulieren. Ahnlich wie auch Fernsehen und Radio reguliert werden. Bspw. durch Zensur von Schimpfworten oder Nacktheit.

Zugriff auf private Informationen

Brend Carr veröffentlichte nun einen offenen Brief, in dem er auf den Zugriff von Tiktok auf private Informationen hingewiesen hat. Er schrieb, dass die Plattform vielmehr als eine weitere Video-App ist. Seiner Ansicht nach handelt es sich um ein Tool der chinesischen Regierung. Der Zugriff auf private Informationen zeige, dass TikTok nicht vertrauenswürdig sei.

TikTok wurde für seinen Umgang mit Daten kritisiert. Deshalb hat es seinen gesamten US-Datenverkehr auf die Oracle Cloud Infrastructure verlagert, um die Sicherheit zu verbessern. TikTok zahlte außerdem 92 Millionen Dollar, um Klagen von Personen beizulegen, die behaupteten, die Plattform sammle Daten ohne Zustimmung und verkaufe sie an Werbekunden.

Carr drängt auch auf eine Reform von Abschnitt 230, der Anbietern von Informationsdiensten Immunität vor zivilrechtlicher Haftung gewährt, wenn sie Inhalte entfernen, die als „obszön, unzüchtig, lasziv, schmutzig, übermäßig gewalttätig, belästigend oder anderweitig anstößig“ gelten.

Hier findet ihr den Bericht: