Hochzeit mit Misty – Pokemon Anime hatte ursprünglich ein frühes Ende 

Pokemon-Ende

Der Pokemon-Anime hätte ganz anders aussehen sollen, als das, was wir als Kinder zu sehen bekommen haben. Die Serie hätte nach den ursprünglichen Vorstellungen Takeshi Shudo häufiger ernstere Themen behandelt. Außerdem wäre der Grund-Tenor und das Ende der Serie deutlich erwachsener düster gewesen. Letztendlich entschied man sich, das ursprüngliche Ende zu verwerfen und stattdessen etwas Unbeschwertes zu zeigen.

Takeshi Shudo

Der verstorbene Takeshi Shudo war für den Erfolg der frühen Pokemon-Anime-Serien und -Filme verantwortlich. Er war von 1997 bis 2002 der Hauptautor und verantwortlich für die ersten drei Filme. Takeshi schuf das Pokemon Lugia, obwohl er gegen dessen Aufnahme in die Spiele protestierte. Er starb 2010 an einer Subarachnoidalblutung. Trotzdem wird er aber immer noch als einer der größten Mitwirkenden an den ersten Jahren von Pokemon verehrt.

In einem seiner letzten Blogeinträge vor seinem Tod schrieb Shudo, dass ihm ein vierter Pokemon-Film vorschwebte, in dem alle Pokemon erkennen, dass sie wie Sklaven behandelt werden und sich gegen die Menschheit auflehnen. Dabei sollte Ash Ketchums Pikachu die Rebellion anführen. Obwohl dies ein sehr interessanter Plot gewesen wäre, ließ Shudo die Idee fallen. Und zwar weil sie dem Franchise zu sehr geschadet hätte.

Ash hätte Misty geheiratet

Shudo war der Hauptautor der ersten Staffeln von Pokemon und hatte eine ganz bestimmte Vorstellung davon, wie die Geschichte enden sollte. Nach Shudos Plan wäre Ash schließlich in die Kanto-Region zurückgekehrt und hätte sich mit Misty niedergelassen.

Wäre Takeshi Shudo nicht gestorben, hätte der Pokemon-Anime damit geendet, dass Ash in die Kanto-Region zurückgekehrt wäre und sich mit Misty niedergelassen hätte. Die Helden aus dem ursprünglichen Serien-Trio hätten am Ende der Serie geheiratet. Zusammen hätten sie außerdem eine eigene Pokemon-Arena eröffnet.

Die größte Veränderung, die Takeshi Shudos ursprüngliches Ende für Pokemon mit sich gebracht hätte, wäre ein definierter Endpunkt gewesen, anstatt dass die Serie Ash ständig in neue Regionen gefolgt wäre. Die Verspätung von Pokemon Gold und Pokemon Silber hatte Shudo und andere an der Serie beteiligte Personen dazu veranlasst, sich Sorgen über die Zukunft der Serie zu machen. Shudo selbst ging davon aus, dass die Serie in einigen Jahren enden würde.

Hier seht ihr die Geschichte in einem Video zusammengefasst: