Nach 25 Jahren – Pokemon Karmesin und Purpur schafft Standard-Mechanik ab

Pokemon Karmesin und Purpur

In weniger als einem Monat erscheinen Pokemon Karmesin und Purpur endlich auf der Switch. Das bedeutet, dass das Versteckt-Spiel von Nintendo allmählich ein Ende nimmt. Nachdem man monatelang kaum Infos preisgegeben hat, gibt es nun die ersten Erfahrungsberichte von Testern, die die Spiele anspielen konnten. Dadurch erhalten wir weitere Einblicke in die die 9. Generation und einige neue Mechaniken.

Trainer-Mechanik geändert

Das Magazin IGN hat die Möglichkeit bekommen, das Spiel ausgiebig zu testen und Fragen an Nintendo zu stellen. Neben der Performance konnte man sich somit einen Eindruck von den Funktionen und der Spielweise machen. Und zum Erstaunen aller hat Nintendo eine grundlegende Spielmechanik, die seit 25 Jahren in allen Spielen existiert, abgeschafft.

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In früheren Pokemon-Spielen haben andere Pokemon-Trainer sofort angegriffen, wenn sie in der Nähe standen. Wenn man einen anderen Trainer angesehen hat, startete der Kampf. Und zwar völlig unabhängig davon, ob man gerade etwas andere zutun hatte oder gar nicht bereit für einen Kampf war. Das bedeutete, dass man teils unvorbereitet in Kämpfe verwickelt wurde.

Trainer müssen angesprochen werden

Diese Mechanik ist 25 Jahre nach Pokemon Blau und Rot nun erstmals nicht vorhanden. Man muss nicht mehr zwangsläufig gegen NPC-Trainer kämpfen. Wenn man gegen einen Trainer antreten will, kann man ihn ansprechen und dort herausfordern. Ein Symbol über dem Kopf des Trainers zeigt an, ob er kämpfen möchte:

„Als wir zum ersten Mal in unserer Hands-on-Session einem NPC begegneten, hat dieser weder einen Kampf noch einen Dialog initiiert, als wir vor ihm hergelaufen sind“, berichtet IGN. „Der Nintendo-Vertreter erklärte, dass das Symbol über dem Kopf des Trainers anzeigte, dass er gegen uns kämpfen würde. Allerdings nur, wenn wir ihn zuerst ansprechen würden. So würde es das ganze Spiel über sein.“

Leistungsprobleme beim Spieletest

Und noch etwas anderes geht aus dem Bericht von IGN und anderen Magazinen hervor. Dies ist allerdings deutlich weniger erfreulich als eine neue Kampf-Mechanik. Die Nintendo Switch hatte demnach Probleme, Pokemon Karmesin und Purpur reibungslos auszuführen. Eurogamer erklärte, dass die Spiele „ernsthaft mit der Leistung kämpfen“. Aus der geringen Anzahl an Pokemon im Spiel war bereits klar, dass die Hardware der Switch bei Karmesin und Purpur an ihre Grenzen stößt. Aktuell scheinen die Probleme aber größere Schwierigkeiten zu haben als angenommen.

Hier seht ihr die Meldung

IGN.com