Phanimenal

Polizisten gefeuert, weil sie Raubüberfall ignorierten und stattdessen Pokémon GO spielten

Zwei Beamte des Los Angeles Police Department wurden entlassen, weil sie während des Dienstes Pokémon GO gespielt hatten. Es stellte sich heraus, dass sie Anrufe zu einem Raubüberfall ignorierten, um ein Snorlax zu verfolgen.

Pokémon GO

Auch wenn das Augmented-Reality-Spiel von Niantic nicht mehr ganz so dominant ist wie früher, wird es immer noch von Millionen von Nutzern gespielt. War das Spiel vor allem auf Schulhöfen beliebt, scheint der Hype aber auch in höheren Arbeitsplätzen angekommen zu sein.

Wie die LA Times berichtet, wurden die Beamten Louis Lozano und Eric Mitchell im Jahr 2017 entlassen, nachdem sie beim Pokémon-Spielen erwischt wurden, anstatt auf einen Raubüberfall in der Crenshaw Mall zu reagieren.

Entlassung rechtmäßig

Aus kalifornischen Gerichtsdokumenten geht jedoch hervor, dass die beiden versuchten, die Entscheidung rückgängig zu machen. Zu ihrem Pech hat das kalifornische Berufungsgericht am vergangenen Freitag die Entscheidung einer unteren Instanz bestätigt. Sodass die Entlassung der beiden Beamten durch das LA Police Department völlig gerechtfertigt war.

Als der Anruf einging, dass mehrere Verdächtige an einem Raubüberfall auf das Einkaufszentrum Crenshaw Mall beteiligt waren, reagierte ein Hauptmann in der Gegend. Lozano und Mitchell taten dies nicht, was schließlich das Misstrauen ihres Vorgesetzten erregte. In den Dokumenten wird genau beschrieben, wo sie sich aufhielten und was sie taten.

So wird enthüllt, dass sich die beiden Beamten über das Radio über Pokémon GO unterhielten, während der Raub stattfand. An einem Punkt kann man hören, wie einer der Beamten seinen Partner darauf aufmerksam macht, dass gerade ein Snorlax aufgetaucht ist. Etwa 20 Minuten lang unterhielten sich die Beamten über Pokémon, während sie auf der Suche nach dem Snorlax herumfuhren.

Hier könnt ihr euch das gesamte Dokument durchlesen