Tokio, Osaka und 16 weitere Präfekturen verlängern den Quasi-Notstand COVID-19

Anti-COVID-19-Maßnahmen

Der japanische Premierminister Fumio Kishida bestätigte am Donnerstag, dass die japanische Regierung den Quasi-Notstand in Tokio, Osaka und 16 weiteren der 31 Präfekturen, die unter die derzeitigen Anti-COVID-19-Maßnahmen fallen, verlängern wird. Diese Präfekturen werden bis zum 21. März unter dem Quasi-Notstand bleiben. Die Regierung begründete die Verlängerung unter anderem mit der anhaltenden Überlastung der Krankenhäuser in diesen Gegenden.

Die Präfekturen, die den Quasi-Notstand verlängern, sind Tokyo, Saitama, Chiba, Kanagawa, Osaka, Kyoto, Hyogo, Hokkaido, Aomori, Ibaraki, Tochigi, Gunma, Ishikawa, Gifu, Shizuoka, Aichi, Kagawa und Kumamoto. In Fukushima, Nagano, Hiroshima, Fukuoka und neun weiteren Präfekturen wird der Quasi-Notstand wie geplant am Sonntag aufgehoben.

Kishida kündigte außerdem an, dass die tägliche Obergrenze für die Einreise nach Japan am 14. März von 5.000 auf 7.000 Personen erhöht wird. Der Premierminister wies darauf hin, dass in diesem Monat bereits 160.000 Menschen einen Antrag auf Einreise gestellt haben.

Tokio meldete am Mittwoch mehr als 12.500 neue COVID-19-Fälle und 31 Todesfälle – die zweithöchste Zahl an einem einzigen Tag in diesem Jahr. Japan insgesamt meldete 72.000 neue Fälle.

Die japanische Regierung hat den derzeitigen Quasi-Notstand in den Präfekturen Tokio, Saitama, Chiba, Kanagawa, Gunma, Kagawa, Aichi, Gifu, Mie, Niigata, Nagasaki, Kumamoto und Miyazaki ausgerufen, nachdem die jeweiligen Gouverneure ihre Absicht bekundet hatten, angesichts des Auftretens von COVID-19 einen solchen zu beantragen. Die nationale Regierung gab den Anträgen dieser 13 Präfekturen vom 21. Januar bis 13. Februar statt und verlängerte sie bis zum 6. März.

Neue Omicron-Variante

Angesichts des Anstiegs der COVID-19-Infektionen im Land durch die neue Omicron-Variante weitete die japanische Regierung den Quasi-Notstand auf 18 weitere Präfekturen aus, darunter Osaka, Kyoto und Hokkaido. Von diesen Präfekturen haben Hiroshima, Hokkaido, Aomori, Fukushima, Ibaraki, Tochigi, Ishikawa, Nagano, Shizuoka, Kyoto, Osaka, Hyogo, Okayama, Fukuoka, Saga, Kagoshima und Wakayama ihren Quasi-Notstand ebenfalls bis zum 6. März verlängert.

Premierminister Kishida kündigte im vergangenen Monat außerdem an, dass Japan am 1. März die COVID-19-Einreisebeschränkungen für ausländische Studenten und Geschäftsreisende (sofern sie Sponsoren haben) lockern werde. Außerdem wurde die Zahl der Personen (japanische und ausländische Staatsangehörige zusammen), die täglich einreisen dürfen, von 3.500 auf 5.000 erhöht und die COVID-19-Quarantänezeit von sieben auf drei Tage verkürzt. Japan lässt bis auf weiteres keine ausländischen Touristen einreisen.

Bei früheren Quasi-Notständen, die im Vergleich zu einem vollständigen Notstand weniger strenge Leitlinien haben, wurden Gastronomiebetriebe aufgefordert, keinen Alkohol mehr zu verkaufen, ihre Öffnungszeiten zu begrenzen und die Zahl der Kunden zu beschränken. Außerdem wurde den Betrieben, die sich an die Richtlinien halten, ein gewisser finanzieller Ausgleich angeboten, und es wurden zusätzliche Antivirenmaßnahmen eingeführt.

Japan hat zuletzt im September letzten Jahres den Ausnahmezustand in 19 Präfekturen vollständig aufgehoben. Dieser Ausnahmezustand begann im Juli (obwohl Okinawa zu diesem Zeitpunkt bereits seit vier Monaten unter Ausnahmezustand stand).

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