Das war der allererste Manga

Unter dem Begriff „Manga“ verstehen wir Comics, die ursprünglich aus Japan und anderen asiatischen Ländern stammen. Diese erfreuen sich auch in Deutschland großer Beliebtheit. Anders als der Großteil der westlichen Comics sind Mangas meistens aber nicht für Minderjährige geeignet. Abgesehen davon, dass die Seiten immer nur schwarz-weiß (mit Ausnahme des Covers) sind, behandeln sie gerne nicht wirklich jugendfreie Themen. Auch wegen der bevorzugten Verwendung von Schimpfworten anstelle von neutraleren Begriffen. Eine weitere Besonderheit ist die Leserichtung – auch in westlichen Ländern liest man Mangas „von hinten nach vorne“. Die Sprech- und Gedankenblasen sowie die einzelnen Bilder (Panels) werden ebenfalls in einer bestimmten Reihenfolge gelesen. Für Anfänger gibt es auf der letzten Seite jedes Mangas eine kurze Anleitung, wie man denn nun dieses Stück Lektüre liest. Mangas inspirieren oft, aber nicht immer, Filme oder Serien. Letztere nennt man Animes.

Shintakarajima – der erste Manga wie wir ihn kennen

Japanische Mangas existieren schon seit mehreren hundert Jahren und waren damals nur kleine Comicstrips mit recht sporadisch gezeichneten Figuren und Hintergründen. Der erste Manga, der die nachfolgenden Versionen bis heute inspirierte, wurde seinerseits von deutschen und englischen Zeichentrickfilmen geprägt. Shintakarajima, der 1947 erschien, erzählt eine Geschichte basierend auf „Die Schatzinsel“. Dieser Manga gilt als Begründer des Story-Mangas, der heutzutage den größten Teil der Manga-Szene ausmacht. Jene Manga-Art zeichnet sich durch ihr Kino-artiges Auftreten aus. Sie sind sehr detailliert, fangen auch kleine Gesten und Mimik ein und erzählen immer eine ganze Geschichte – daher der Name. Es gibt Rückblenden, Erinnerungssequenzen und manchmal auch komplizierte Charakterverwicklungen, die dem ganzen Substanz verleihen.

Mangas heute

Heutzutage gibt es eine große Auswahl an Mangas, von denen viele in Deutschland erhältlich sind. Bei den unterschiedlichen Arten besteht definitiv kein Mangel an Erwachsenenlektüre. Werke wie Black Butler, Elfen Lied oder Death Note sind dabei nicht nur als Manga erhältlich, sie existieren auch als Anime. Typisch ist für die meisten Mangas eine Mischung aus Realität und Fiktion. Die Zeichner spielen gerne mit dem „Was wäre wenn…?“-Gedanken. Auch das Schema der meist jungen weiblichen Figuren mit großen Augen und runden Gesichtern ist bezeichnend.  Wer bereits einmal in einem Casino online gespielt hat, konnte sicherlich auch hier entdecken, dass Zeichenstil, aber auch die generelle Thematik von Animes und Mangas auch hier gerne übernommen werden. Dadurch wirken viele Games gleich attraktiver und ziehen auch Anime Fans als Spieler an.

Fazit

Mittlerweile gibt es kaum einen Bereich, in dem Mangas keine Themen abdecken. Sie sind Sachbücher, Unterhaltungslektüre und Fanartikel. Jedes Genre von Horror bis Romantik ist vertreten und als Animes erobern sie auch Fernsehen und Kino. Zudem sollte man nicht unterschätzen, wie groß die Fangemeinde der farblosen Comics heute ist. Es gibt ganze Fantreffen und sogar eine eigene Kultur, die durch die Mangas und Animes entstanden ist. Dadurch, dass Mangas so detailliert sind, fließen dargestellte Gesten oder Handlungen manchmal in das Verhalten eingefleischter Fans ein, wodurch eine Kultur entstanden ist. Inzwischen haben auch deutsche Künstler den Zeichenstil übernommen und kreieren ihre eigenen Mangas, die nicht mehr übersetzt werden müssen. Ob aus deutscher oder ausländischer Hand – Mangas werden auch in Zukunft ein wichtiger Teil unserer Kultur bleiben.