Japan in Aufruhr: Ein Stein, in dem ein neunschwänziger böser Fuchsgeist versiegelt war ist zerbrochen

Tamamo-no-Mae

Wir alle kennen den neunschwänzigen Fuchs als Kurama, der in Naruto versiegelt ist und ihm die Kraft gibt, die Gegner in seiner Geschichte zu bekämpfen. Wie so oft stammt die Inspiration für Kurama von einer japanischen Mythologie, die nun in einem Dorf in Japan für Panik sorgt.

Einige Japaner glaubten, dass ein massiver Stein, der unter dem Namen „Sessho-seki“ bekannt ist, in Nasu ein Siegel für einen bösen Geist, den Neunschwänzigen Fuchs, sei, der offenbar vor 1000 Jahren darin versiegelt wurde. Der massive Stein ist jedoch vor wenigen Wochen in zwei Teile gespalten worden, was bei den Einheimischen die Befürchtung auslöste, dass der böse Geist freigesetzt wurde.

Sessho-seki – Nationales Naturdenkmal

Der Sessho-seki in Natsu wurde als nationales Naturdenkmal anerkannt. Der Mythologie zufolge verwandelte sich ein böser, mächtiger Gestaltwandler-Fuchs in eine schöne Frau namens Tamamo-no-Mae, die versuchte, Kaiser Toba, den Herrscher Japans, der im 12. Jahrhundert regierte, zu töten, um selbst die Herrschaft über Japan zu übernehmen.

Ein Magier des kaiserlichen Hofes, der ihr bereits misstrauisch gegenüberstand, konnte jedoch ihre wahre Identität aufdecken, woraufhin der böse Fuchs nach Nasu floh, wo er sich in den riesigen Stein verwandelte. Dem Mythos zufolge tötete der Stein Menschen und Tiere, die an ihm vorbeikamen, indem er Gift aus seinem Inneren ausströmte.

Angst und Panik

Die Geschichte des „Tötungssteins“ hat die Menschen zu der Annahme verleitet, dass der böse Fuchsgeist immer noch im Inneren des Steins gefangen ist. Als die Einheimischen entdeckten, dass der Stein in zwei Teile gespalten war, löste dies in den japanischen sozialen Medien Angst und Panik aus.

Einer anderen Überlieferung zufolge wurde der neunschwänzige Fuchs jedoch bereits im 14. Jahrhundert von einem Mönch exorziert. Der Mönch Genno Shinsho spaltete den großen Stein in drei Teile, von denen zwei an einen anderen Ort gebracht wurden und ein Stein zurückblieb.

Viele Besucher haben erwähnt, dass es bereits Risse im Stein gab, durch die Regenwasser in den Stein eingedrungen ist und die Struktur geschwächt hat, so dass der Stein in zwei Teile zerbrochen ist.

Hier seht ihr den Tweet:

Der "Sessho-seki", auch "Killing Stone" genannt
Der „Sessho-seki“, auch „Killing Stone“ genannt