Todesgrund bekannt: Yu-Gi-Oh!-Mangaka starb beim Versuch drei Menschen vor dem Ertrinken zu retten

Yu-Gi-Oh!

Kazuki Takahashi, der Schöpfer von Yu-Gi-Oh!, ist im Juli auf tragische Weise verstorben. Ursprünglich wurde sein Tod als Ertrinken gemeldet, aber neue Details aus der Zeitung des US-Militärs deuten darauf hin, dass möglicherweise mehr hinter seinem Tod steckt, als ursprünglich bekannt war.

Einem Bericht von Stars & Stripes zufolge wurde ein Offizier der US-Armee dafür ausgezeichnet, dass er „drei Menschen aus einer Flutwelle an einem beliebten Tauchplatz in Okinawa gerettet hat, bei der offenbar ein bekannter japanischer Manga-Zeichner ums Leben kam“.

Okinawa

Major Robert Bourgeau, 49, wird für sein Verhalten am 4. Juli in der „Mermaid’s Grotto“ im Dorf Onna, Okinawa, für eine Soldatenmedaille vorgeschlagen. Bourgeau sah Berichten zufolge drei Schwimmer – zwei japanische Zivilisten und einen US-Soldaten -, die in einer gefährlichen Strömung kämpften, und rannte, während er noch seine Laufschuhe trug, hinaus, um sie zu retten.

Im S&S-Bericht heißt es, dass die Strömung schon gefährlich genug war, aber die Wellen, die mit ihr zusammenstießen, verursachten schnell einen Strudeleffekt, der die gestrandeten Schwimmer ansaugte.

Bourgeau, ein ausgebildeter Tauchlehrer, konnte die beiden Zivilisten an Land bringen und dann auch den US-Soldaten in Sicherheit bringen. Während der Rettung sprang auch Takahashi ins Wasser, um zu helfen, aber Schaulustige bekamen ihn nur flüchtig zu sehen, bis er in den Wellen verschwand.

Bourgeau sagte gegenüber Stars and Stripes, Kazuki Takahashi sei ein Held, weil er bei dem Versuch jemand anderen zu retten gestorben sei. Am nächsten Tag fand die japanische Küstenwache Takahashis Leiche vor der Küste von Nago, einer Stadt im nördlichen Teil von Okinawa. Sein Auto wurde später in der „Mermaid’s Grotto“ im Dorf Onna, Okinawa entdeckt.

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