Inspiration NerveGear – Oculus-Entwickler erfindet VR Headset das den Nutzer im echten Leben tötet wenn er verliert

Sword Art Online

Vergangenen Sonntag, am 6. November 2022, war der Tag, an dem im Anime von „Sword Art Online“ das NerveGear-Spiel veröffentlicht wurde. Noch am selben Tag wurde von Palmer Lucky – dem Gründer von Oculus – angekündigt, dass er eine VR-Brille hergestellt hat, die den Träger im echten Leben töten kann.

Auf seiner Website hat Palmer Lucky geschrieben, dass er und sein Team an einem Anime-treuen VR-Headset arbeiten. Auch erklärt er jedoch, dass sie aktuell nur das fatale Feature vom Headset implementiert haben.

„Die gute Nachricht ist, dass wir auf halbem Weg zu einem echten NerveGear sind. Die schlechte Nachricht ist, dass ich bis jetzt nur die Hälfte herausgefunden habe, die dich umbringt. Die perfekte VR-Hälfte der Gleichung ist noch viele Jahre entfernt.“, schreibt er auf seiner Website.

NerveGear

Anschließend fährt Palmer Lucky fort und vergleicht seine Erfindung mit dem eigentlichen NerveGear: „In SAO enthielt das NerveGear einen Mikrowellensender, der bis zu tödlichen Werten übersteuert werden konnte. (…) Ich bin ein ziemlich kluger Kopf, aber ich konnte mir nicht vorstellen, wie so etwas funktionieren könnte, ohne das Headset an gigantischen Geräten zu befestigen.“

Er erklärt, dass er stattdessen eine andere Idee hatte. So hat er drei Sprengladungsmodule mit einem Schmalband-Fotosensor verbunden. Dieser Fotosensor kann erkennen, wenn der Bildschirm in einer bestimmten Frequenz rot blinkt. Das heißt: Sobald ein Game-Over-Bildschirm zu sehen ist, zerstören die Explosionen das Gehirn des Spielers auf der Stelle.

Zum Abschluss schreibt Palmer Lucky: „Zum jetzigen Zeitpunkt ist es nur ein Stück Bürokunst, das zum Nachdenken über unerforschte Wege im Spieldesign anregt. Es ist auch, soweit ich weiß, das erste nicht-fiktionale Beispiel für ein VR-Gerät, das den Benutzer tatsächlich töten kann. Es wird aber nicht das letzte sein.“

Hier ein Tweet dazu: