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Nach Massen-Löschung – Netflix will nicht aus der Anime-Industrie aussteigen

Netflix

In den vergangenen zwei Monaten sorgte der Streaming-Anbieter „Netflix“ für Schlagzeilen in der deutschen Anime-Medien-Landschaft. Grund dafür waren zahlreiche Löschungen von Animes, womit das Anime-Angebot auf Netflix stetig kleiner wurde.

So verschwanden in den vergangenen zwei Monaten mehrere Dutzend Animes aus dem Netflix-Angebot, was bei vielen Anime-Fans in Deutschland die Alarmglocken läuten ließ.

Anime-Fans befürchten nun, dass Netflix einen Rückzieher machen möchte und das Anime-Angebot auf Netflix komplett entfernen. Grund für diese durchaus drastische Befürchtung ist die Tatsache, dass selbst erfolgreiche Animes wie Tokyo Ghoul und Naruto entfern werden bzw. wurden.

Kein Anime-Sterben

Auf Social Media wurde bereits von regelrechtem „Anime-Sterben“ auf Netflix gesprochen. Fast wöchentlich erreichten uns neue Neuigkeiten über gelöschte Animes. Doch ein Ende hat der Streaming-Riese scheinbar nicht geplant!

Im Gegenteil: Netflix gab nun bekannt, dass sie vorhaben jedes Jahr 6 Zeichentrickfilme zu veröffentlichen, zusätzlich zu den „Zeichentrickserien“. Dies verriet der Co-Geschäftsführer von Netflix in einem Gespräch mit der Webseite Variety. So hießt es:

„Unser Ziel im Bereich Animation ist es jetzt nicht nur, so groß zu werden wie jemand, den es schon gibt – wir sind auf dem Weg, sechs Zeichentrickfilme pro Jahr zu veröffentlichen, was bisher noch kein Studio getan hat, zusätzlich zu den sehr erfolgreichen Zeichentrickserien. Die Art und Weise, wie wir über diese Dinge denken, ist nicht so, dass wir sagen: ‚Nun, wie machen wir es so, wie es jemand anders bereits gemacht hat?‘ Denn in der Größenordnung, in der wir arbeiten, hat noch nie jemand die meisten dieser Aufgaben wirklich erledigt

Wie es aussieht, plant Netflix weiterhin in die Anime-Industrie zu investieren und die Anime-Fans auf der gesamten Welt weiterhin mit Anime-Inhalten zu unterhalten. Damit dürften einige Befürchtungen beseitigt sein!

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Hier könnt ihr das gesamte Interview auf Variety lesen:

Credits: Variety
Credits: Variety