„Ein wenig übertrieben“ – Spieler sauer wegen neuer Funktion in Pokemon GO

Pokemon GO

Pokemon GO ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte im Bereich Mobile Games. Anders als viele andere Spiele, hat man es geschafft, Videospiele und körperliche Aktivität sinnvoll zu verknüpfen. Seit Niantic 2016 Pokemon Go veröffentlicht hat, haben Fans auf der ganzen Welt Spaß daran, ihre Lieblingsmonster auf ihren Abenteuern zu fangen. Dank des Spiels sind die Menschen aufgestanden und aus dem Haus gegangen, um ihre Nachbarschaft und darüber hinaus auf der Suche nach Pokemon zu erkunden.

Aber die Entwickler treffen nicht immer ins Schwarze. Einige Änderungen werden innerhalb der Community durchaus negativ aufgefasst. Eine aktuelle Änderung sorgt derzeit für kontroverse Diskussionen. Viele Pokemon Go-Trainer sind aktuell unzufrieden mit übermäßigen Benachrichtigungen des Spiels.

Sturmwarnungen bei Sonnenschein

Die Entwickler des Spiels haben im Laufe der Jahre viele Funktionen hinzugefügt, darunter Warnungen vor Unwettern und Geschwindigkeitsüberschreitungen. Damit schützt man einerseits Spieler vor Gefahrensituationen. Andererseits schützt der Entwickler aber auch sich selbst vor möglichen Klagen.

Aktuell beklagen einige Spieler, dass die App sie selbst bei gutem Wetter vor Unwettern warnt. Die Angst von Niantic vor Klagen scheint die Qualität des Spiels ein Stück weit einzuschränken. Im Pokemon Go Subreddit melden einige Spieler, dass das Spiel ihnen Unwetterwarnungen anzeigt – obwohl die Sonne scheint und es 21 Grad warm ist.

Angst vor Klagen:

Der Grund für das neue Update von Niantic ist durchaus verständlich. Grade in Amerika wird nichts dem Zufall überlassen. Denn passiert etwas und es gab keine Warnung, drohen Klagen in Millionenhöhe. Selbst auf Unterwäsche sind teilweise Warnungen wie „nicht in Flammen setzen“, zu lesen. Das Ganze mag für den Deutschen nach Unsinn klingen, ist andernorts aber oft normal.

Als der Beitrag mehr Aufmerksamkeit erregte, begannen die Leute, ihre Gedanken in den Kommentaren zu äußern. Niantic, das Unternehmen hinter Pokemon Go, wird verklagt, weil Menschen sich beim Spielen des Spiels verletzen könnten. Ein Nutzer erklärte, dass das Unternehmen eine Warnung mit dem Hinweis „nicht sicher“ einblendet, um nicht haftbar gemacht zu werden:

„Sie tun dies buchstäblich, damit sie nicht haftbar gemacht werden können, wenn sich jemand beim Spielen einen Schaden zuzieht. Es ist 21 Grad warm und sonnig, du könntest einen Sonnenbrand bekommen, Niantic ist nicht haftbar. Beachten Sie, dass es keine Option gibt, die „nicht sicher“ für Niantic ist. Denn wenn Sie spielen wollen, müssen Sie zustimmen. Man könnte meinen, das sei lächerlich, aber noch lächerlicher ist, was die Leute versuchen werden, sie zu verklagen.“

Ein weiterer User, Mindless, antwortet wiederum, er halte die Warnungen für „ein wenig übertrieben“. Er lebte früher in Florida und sagte, dass Warnungen dort sinnvoll seien, weil Hurrikane und Tornados häufig vorkämen. Jetzt lebt er woanders, und die Warnungen werden unabhängig vom Wetter ständig ausgegeben.

Hier seht ihr die Wetterwarnung in Aktion: